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Thema: Geister-Autofahrer kommt direkt auf mich zu - was tun?

  1. #1
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    Standard Geister-Autofahrer kommt direkt auf mich zu - was tun?

    Immer wieder passiert es mir in schmaleren Wohnstraßen: Meine Fahrspur ist frei, auf der anderen Straßenseite sind diverse Autos geparkt. Entgegenkommende Autofahrer warten nicht auf ihrer Fahrbahnseite in einer Lücke zwischen den parkenden Fahrzeugen, bis ich vorbeigefahren bin, sondern wechseln auf meine Fahrbahnseite und halten auf mich zu. Dann wird es ziemlich eng und für mich sehr beängstigend.
    Häufiger ist es mir schon passiert, dass die Autos, wenn ich dann weit an den rechten Fahrbahnrand ranfahre, um die Situation zu entschärfen, ohne abzubremsen sehr dicht an mir vorbeifahren, mitunter mit atemberaubenden Tempo.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Habt ihr Tipps, wie sich solche erschreckenden Situationen wirksam und sicher entschärfen lassen?
    Ich freue mich über Rückmeldungen!

    Dirk

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Entgegenkommende Autofahrer warten nicht auf ihrer Fahrbahnseite in einer Lücke zwischen den parkenden Fahrzeugen, bis ich vorbeigefahren bin, sondern wechseln auf meine Fahrbahnseite und halten auf mich zu. Dann wird es ziemlich eng und für mich sehr beängstigend.
    Fährst Du etwa auch regelmäßig durch die Chemnitzstrasse Richtung Bahnhof Altona ? Die Spackos von der Baubehörde haben vor Ort ganze Arbeit geleistet, ich glaube die Autofahrer wissen gar nicht was die mir da jeden zweiten Tag antun.

  3. #3
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    Cool Selbstbewußtsein und taktisch richtiges Handeln

    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Immer wieder passiert es mir in schmaleren Wohnstraßen: Meine Fahrspur ist frei, auf der anderen Straßenseite sind diverse Autos geparkt. Entgegenkommende Autofahrer warten nicht auf ihrer Fahrbahnseite in einer Lücke zwischen den parkenden Fahrzeugen, bis ich vorbeigefahren bin, sondern wechseln auf meine Fahrbahnseite und halten auf mich zu. Dann wird es ziemlich eng und für mich sehr beängstigend.
    Häufiger ist es mir schon passiert, dass die Autos, wenn ich dann weit an den rechten Fahrbahnrand ranfahre, um die Situation zu entschärfen, ohne abzubremsen sehr dicht an mir vorbeifahren, mitunter mit atemberaubenden Tempo.
    {...}
    Dirk
    Genau das ist Dein Fehler. Du gehörst nicht an den Rand, sondern in die Mitte Deiner Fahrspur.
    Wenn Du Angst zeigst, und sich an den Rand drücken wird nun mal als Zeichen von Angst wahrgenommen , dann lädst Du Autofahrer regelrecht dazu ein, Dich zu missachten. Du hast mit Deiner unterwürfigen Geste klar gemacht, dass Du Dich selbst als der Unterlegene siehst und auf Dein Recht verzichtest. Da kannst Du keine Rücksicht erwarten. Das ist bei jedem Raubtier so, wer ausweicht, verliert.

    Noch ein Tip, besorg Dir eine Polizeimütze. Polizei Hamburg hat manchmal an ihrem Infostand auf den Messen Mützen zu verkaufen, die täuschend echt aussehen, aber es nicht sind (Hoheitsabzeichen nur in der Kontur, nicht mit den Hamburger Farben gestickt), aber mit der Aufschrift "Polizei Hamburg" und einem großen goldenen Polizeistern. Diese Mütze hat schon mal einen Autofahrer verleitet in solcher Situation gut fünfzig Meter zurück zu fahren und mir den Weg frei zu machen. Und andere dazu, auf den Gehweg zu fahren oder sonstwie platz zu machen .
    Die grünen Mützen der GdP (Gewerkschaft der Polizei) sind auch ziemlich wirksam. Die gibt es vermutlich wieder auf der 1. Mai Veranstaltung der Gewerkschaften.

    Beide Mützen sind seeeeeehr wirksam. Autofahrer werden richtig höflich gegenüber den Mützenträgern.
    LG

    Hugh
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    Geändert von Hugh (18.04.2008 um 21:53 Uhr)
    Radfahrer leben in Feindesland

  4. #4
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    Zitat Zitat von bernd das bike Beitrag anzeigen
    Fährst Du etwa auch regelmäßig durch die Chemnitzstrasse?
    Hallo, Bernd, ich radle vorwiegend im Norden Hamburgs und in Norderstedt. Meine übelsten Erfahrungen sammelte ich im Laukamp (Langenhorn): Letzten Winter touchierten bei einer Durchfahrt zwei Autos kurz hintereinander meinen Außenspiegel (keine 10 cm vom linken Lenkerende entfernt) - es war wohl zu dunkel und mein Halogenlicht hat nicht laut genug geleuchtet ... Und es gab in dieser Straße von den mir auf meiner Seite entgegenkommenden Autofahrer-/innen auch schon Gewaltandrohungen bis hin zu Handgreiflichkeiten (von einer Frau). Eine heiße Meile! Aber auch im König-Heinrich-Weg im beschaulichen Niendorf erlebe ich häufig Auto-"Geisterfahrer", die mich arg bedrängen.
    Ich frage mich, welche baulichen Maßnahmen sinnvoll sind, diese beängstigenden Begegnungen zu entschärfen. Hauptsächlich sind es die parkenden Autos, wenn sie überwiegend auf einer Straßenseite stehen, die dazu führen.

    Gruß
    Dirk

  5. #5
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    Zitat Zitat von Hugh Beitrag anzeigen
    Du gehörst nicht an den Rand, sondern in die Mitte Deiner Fahrspur ... Das ist bei jedem Raubtier so, wer ausweicht, verliert.
    Noch ein Tip, besorg Dir eine Polizeimütze ... Autofahrer werden richtig höflich gegenüber den Mützenträgern.
    Hallo, Hugh (wie spricht sich dein Name aus: wie "Huhk" oder so wie Winnetous "Hau, ich habe gesprochen"?),
    danke für die Tipps. Ich werde versuchen, mir gleich ein paar Polizeimützen zu besorgen, denn die werden hier reißenden Absatz finden. Dann muss ich vielleicht ja auch nicht genau mittig auf den entgegenkommenden Autofahrer zusteuern. Ich glaube, das Raubtierverhalten müsste ich beim Radfahren noch etwas einüben.

    Gruß
    Dirk

  6. #6
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    Lächeln

    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Hallo, Hugh (wie spricht sich dein Name aus: wie "Huhk" oder so wie Winnetous "Hau, ich habe gesprochen"?),
    danke für die Tipps. Ich werde versuchen, mir gleich ein paar Polizeimützen zu besorgen, denn die werden hier reißenden Absatz finden. Dann muss ich vielleicht ja auch nicht genau mittig auf den entgegenkommenden Autofahrer zusteuern. Ich glaube, das Raubtierverhalten müsste ich beim Radfahren noch etwas einüben.

    Gruß
    Dirk
    Hallo Dirk,

    das wird jjudsch oder jhu (je nachdem ob es ein Amerikaner oder Engländer ausspricht, andere Englishsprecher sprechen es noch anders aus) ausgesprochen .

    Ich hab das vermutlich etwas einfacher als Du. Da ich Liegerad fahre , kann ich einfach die Füße runtersetzen und stehen bleiben. Und wer mir Gewalt androht fordert Gegengewalt heraus, damit hab ich keine Probleme.

    Die Mütze von Polizei Hamburg hab ich am Infostand auf Du und Deine Welt gekauft, die der GdP mal am ersten Mai.
    Es hilft natürlich, dass ich fast nur schwarz trage, bzw. im Sommer zur grünen Mütze Khaki. Sieht immer etwas uniform mäßig aus.

    Was wichtig ist, Du darfst niemals den Polizisten mimen. Das ist schlicht verboten. Aber wie geht die Sage unter gewissen Fliegen? Du musst keine Wespe sein um nicht gefressen zu werden, Du musst nur wie eine aussehen.

    Viel Glück

    Hugh
    Radfahrer leben in Feindesland

  7. #7
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    Hallo,

    wenn du nicht an den rechten Fahrbandrand ausweichst, läufst du Gefahr vom Auto umgefahren zu werden.

    Und das will doch wohl jeder vermeiden.


    Also, ich warte in so einer Situation bis zum letzten Moment.

    So signalisiere ich dem Autofahrer,das ich mich nicht wegdrängen lasse.
    Vermeide aber den Zusammenprall.


    Ich erlebe es oft, wenn ich auf der Strasse fahre, das die Autofahrer beim Überholen nur geringen Abstand halten.
    Und zudem auch noch hupen.
    Nach dem Motto: was fällt dem Radfahrer ein auf der Strasse zu fahren


    Ich erlebe es auch häufiger, das ein Autofahrer aus dem Fenster ruft, ich soll gefälligst auf dem Fussweg fahren.


    Der Sicherheitsabstand zwischen Autofahrer und Radfahrer ist,glaube ich, das grösste Problem.


    Ich fahr soweit rechts wie es grad möglich ist.
    Natürlich ohne mit der Pedale den Bordstein zu berühren.

    Bei rechts parkenden Auto´s fahr ich in der Mitte der Fahrspur.
    Damit mir die geöffnete Autotür nicht zum Verhängnis werden kann.


    charmy

  8. #8
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    Cool Selbstbewusst seinen Platz beanspruchen.

    wenn du nicht an den rechten Fahrbandrand ausweichst, läufst du Gefahr vom Auto umgefahren zu werden.
    Du bist ja noch schlimmer als ich. Ich trau vielen Dosentreibern ja manches zu, aber dass sie mich ganz bewusst über den Haufen fahren nun doch nicht.

    Also mich hat noch keiner umgefahren und ich hab diese Situation fast täglich.
    Es wird dann zwar manchmal laut, aber das ist es denn auch. Spätestens wenn ich mein Telefon raus hole, geht der Wagen rückwärts.

    Der Sicherheitsabstand zwischen Autofahrer und Radfahrer ist,glaube ich, das grösste Problem.
    Ich fahr soweit rechts wie es grad möglich ist.
    (...)
    Wirkung und gleich die Ursache benannt. Würdest Du nicht soweit rechts ran fahren, wäre kein Platz, um an Dir vorbei zu fahren. Also auch nicht zu wenig Seitenabstand.

    Grundsätzlich gilt:

    In einer Fahrspur ist immer nur Platz für maximal zwei Radspuren. Es können also dort nur entweder maximal zwei Fahrräder nebeneinander oder
    -nicht und- ein Auto sein.
    Wer vorbei will hat die andere Fahrspur zu benutzen.

    Wer das anders handhabt, hat keinen Grund sich zu beschweren , er lädt die Dosentreiber ja geradezu zu falschem Verhalten ein.
    Menschen sind nun mal von der Anlage her Raubtiere, die in Rudeln leben, mit dem ganzen Dominanz- und Unterwerfungsverhalten das dazu gehört. Die dünne Schicht Kulturtünche darüber ändert daran herzlich wenig

    Hugh
    Geändert von Hugh (15.06.2008 um 18:09 Uhr)
    Radfahrer leben in Feindesland

  9. #9
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    Standard

    Mal angenommen,es gibt 2 Fahrspuren.
    Auf der rechten fährt ein Radfahrer ungefähr in der Mitte.
    Die linke Fahrspur ist frei.

    Dann kommt von hinten ein Auto.Der bisher auf der rechten Fahrspur gefahren ist.
    Der will den Radfahrer überholen.
    Der fährt nun aber nicht auf der freien Fahrspur an dem Radfahrer vorbei.
    Sondern fährt sozusagen in der Mitte beider Spuren.Also auf der Markierung.
    Somit hat er vielleicht 50cm Abstand zum Radfahrer.

    Weil er will nach dem Überholen wieder auf der rechten Fahrspur "landen".

    Fahr mal als Radfahrer z.B. auf der Reeperbahn.
    Viel Vergnügen.



    charmy

  10. #10
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    Standard

    (...)Dann kommt von hinten ein Auto.Der bisher auf der rechten Fahrspur gefahren ist.
    Der will den Radfahrer überholen.
    Der fährt nun aber nicht auf der freien Fahrspur an dem Radfahrer vorbei.
    (...)
    Das muss er aber. Laut Rechtsprechung ein bis einmeterfünfzig Seitenabstand.

    Soll Leute geben, die haben hinten quer eine Fahne. Bevorzugt dickes Elektrokabel, da können die Autofahrer ja auch ausweichen, gäbe sonst Kratzer im Lack.
    Die Reeperbahn bin ich oft genug gefahren. Mich wirst Du da nicht mit eingezogenem Schwanz am Rand finden.

    H.
    Radfahrer leben in Feindesland

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